Demoroute für Samstag

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Gras für den 8.Mai

Redebeitrag der GRAS Uni Wien:

Auch die GRAS Uni Wien feiert am 8.5. 2010 die militärische Kapitulation der Wehrmacht gegenüber den Alliierten, die sich heuer 65. Mal jährt. Damit feiern wir das Ende der planmäßigen und industrialisierten Massenvernichtung, das Ende des Dritten Reiches und der Alleinherrschaft der NationalsozialistInnen.

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Aufruf der autonomen antifa [w]

Wir veröffentlichen nun im Laufe der nächsten Tage die Redebeiträge unterstützender Gruppierungen:

Wir wollen nicht nur die Niederlage des Nationalsozialismus am 8. Mai 1945 feiern, sondern auch dem burschenschaftlichen „Heldengedenken“ entgegentreten sowie die bestehenden NS-Kontinuitäten angreifen. Deswegen rufen wir zur antifaschistischen Demonstration um 19:00 Uhr beim Schwarzenbegrplatz auf.

Burschiaufmarsch wegbassen! Wer nicht feiert hat verloren!

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Afterparty in der Akademie der Bildenden Künste

Gegen ca. 22:00 Uhr wird die Afterparty in der Akademie der Bildenden Künste starten. Mit objet a (discolab) & akachemika (allylab), LibidoAzad, Kim Glatin und Torsun (Egotronic) dort auflegen.

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Infoveranstaltung zum 8. Mai

Am 26.04. wird es um 19 Uhr im Depot (Breite Gasse 3, 1070 Wien) eine Infoveranstaltung zum 8. Mai geben.

Weitere Infos dazu findet ihr auf der Seite der autonomen antifa [w].

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Egotronic live!

Egotronic

Lautstarke Unterstützung bekommen wir von Egotronic, die zu diesem Anlass auf der Kundgebung und während der Demo live gegen Deutschand raven werden.

Infos

Auf diesem Blog findet ihr alle Veranstaltungen rund um die geplanten Aktivitäten am 8ten Mai in Wien. Da noch einige Informationen fehlen, wird sich hier noch einiges in den nächsten Tagen tun … Es wird hier neben Infos zur Rahmengestaltung auch unterschiedliche Sachen für die Demo, die After-Party, Unterstützer_innen-Liste etc. geben. Bei anfälligen Fragen schreibt uns einfach auf achtermai@riseup.net.

8. Mai: Ein Fest der Befreiung

„Wer nicht feiert, hat verloren!“

„Sie wollten den totalen Krieg haben. Wir haben ihnen gegeben worum sie gebettelt haben.“ – Sir Arthur Harris

Am 8. Mai 2010 jährt sich zum 65. Mal die Zerschlagung der nationalsozialistischen Herrschaft. An diesem Tag feiern wir die Niederlage des deutschen Reiches, das Ende von Mord und Unterdrückung, die Befreiung der Gefangenen aus den Konzentrations- und Vernichtungslagern – und trauern um die Ermordeten der Shoah. Ebenso trauern wir um die ermordeten Homosexuellen, Roma und Sinti, Euthanasie-Opfer, „Asozialen“ und politischen Gegner_innen des Nationalsozialismus. Am 8. Mai feiern wir diejenigen und danken denjenigen, die diesem Treiben ein Ende setzten. Gleichzeitig bleibt aber das Entsetzen, dass die Niederlage der Nazis um so vieles zu spät erfolgte und dass essenzielle „Errungenschaften“ des NS bis heute weiterbestehen.

Die Alliierten, welche in Österreich und Deutschland 1945 die Einführung einigermaßen zivilisierter Zustände erzwangen, werden immer noch als Besatzer_innen und nicht als Befreier_innen gesehen. Die personelle Kontinuität nach 1945, das Buhlen der Parteien um die Stimmen der „Ehemaligen“ ist bloß ein Symptom für die ideologische Kontinuität. Resultate des NS, wie die Stiftung einer Volksgemeinschaft, ihre innige Beziehung zum Staat, sowie dürftige Bemühungen, offenen Antisemitismus durch andere Formen wie den Antizionismus zu verdecken, bestimmen den Charakter der Nachfolgestaaten. Das Schweigen über die eigene Beteiligung an der Shoah wirkt einigend und entlastend; die Behauptung, erstes Opfer des Nationalsozialismus gewesen zu sein, wurde zur Gründungslüge Österreichs, die vor allem gegen die Überlebenden der Verfolgung oft in Stellung gebracht wurde und noch immer wird.

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Flyer

Flyer Befreiungsfest 8. Mai 1

Flyer Befreiungsfest 8. Mai 2